Rechtlicher Rahmen

Der Weg, einen Flüchtling in den privaten vier Wänden aufzunehmen, ist (bisher) nicht ganz einfach, die Regelungen je nach Land und Kommune unterschiedlich. Allgemein gilt:

  • geflüchtete Asylsuchende müssen während des Registrierungsverfahrens in der Erstaufnahmeeinrichtung bleiben und dürfen oft erst nach einem erfolgreich gestellten Asylantrag  aus der Sammelunterkunft ausziehen.
    Die Stadtverwaltung kann (wenn politisch gewollt) die Hürden der Prozedur deutlich erleichtern.
  • Wenn Du einen geflüchteten Menschen bei Dir aufnehmen möchtest, braucht der- oder diejenige die behördliche Erlaubnis, an Deinem Wohnort wohnen zu dürfen und privat unterzukommen, inklusive der entsprechenden Bescheinigungen.
  • Wenn Ihr den Wohnraum nicht kostenlos anbieten könnt, muss die Finanzierung mit dem örtlichen Sozialamt geklärt werden. In der Regel übernimmt es die Miete und Heizkosten bis zu einer bestimmten Höhe.

Ausführliche Informationen dazu hat u.a. die Organisation Pro Asyl hier zusammengestellt:
PDF

Wir wollen mit unserer Initiative erreichen, dass die Kommune Essen die Möglichkeiten Flüchtlinge in privatem Wohnraum unterzubringen deutlich erleichtert und konkrete Hilfe möglich macht, um das Leiden in Idomeni zu beenden.

 

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